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Förderprogramm Breitband / Ausbau weißer Flecken

Die sogenannten "weißen Flecken" sind diejenigen Gebiete, die keine Breitbandversorgung von mindestens 30 Mbit/s im Download aufweisen und in denen kein TK-Anbieter einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in den nächsten drei Jahren angekündigt hat. Diese Bereiche gelten nach den allgemeinen NGA-Bestimmungen der EU als unterversorgt und stehen daher im Fokus von Breitband-Förderprogrammen.

Gemeinsam für schnelles Internet in den bislang unterversorgten Gebieten Münsters: Stadtrat Wolfgang Heuer, Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk und Breitbandkoordinator Christian Tebel. Foto: Stadtwerke Münster.

Gemeinsam für schnelles Internet

Status des Förderantrags

Die Stadtwerke Münster haben das europaweite Ausschreibungsverfahren gewonnen und erhalten vorbehaltlich der Förderung von Bund und Land den Zuschlag für den Ausbau der „weißen Flecken“. Der endgültige Zuwendungsbescheid des Bund in Höhe von 16.513.487,00 Euro (50% der Investitionen) liegt der Stadt Münster seit dem 14.04.2020 vor. Aktuell liegt der Förderantrag zur Prüfung beim Land NRW. Die Bauarbeiten sollen im Juni 2020 starten. Eine detailierte Ausbauplanung wird demnächst veröffentlicht.

  Karte der förderfähigen Gebiete mit unter 30 MBit/s


Ihre Adresse ist aufgeführt?

Dann laden Sie schon jetzt die Nutzungsvereinbarung (pdf-Download) herunter und senden diese mit der Unterschrift des Hauseigentümers an die Stadtwerke Münster zurück. Sie ist Voraussetzung dafür, dass in Ihrem Gebäude ein Netzanschluss durch die Stadtwerke gebaut werden darf. Denn damit räumt der Eigentümer unter anderem das Recht ein, Kabel auf seinem Grundstück zu verlegen und eine Kabeleinführung ins Gebäude zu erstellen. Die Vereinbarung regelt auch, dass etwaige Beschädigungen durch die Arbeiten von den Stadtwerken wieder behoben werden.

Unterversorgte Adressen in der Stadt Münster

Unterversorgte Adressen

Aktueller Versorgungsstand / Künftige Baumaßnahmen und Planungen der TK-Unternehmen

Im Rahmen einer Versorgungsanalyse wurde von Mitte Juli bis Mitte September 2018 ein achtwöchiges Markterkundungsverfahren für die Stadt Münster durchgeführt, um über den aktuellen Versorgungsstand sowie zukünftige Baumaßnahmen und Planungen der TK-Unternehmen hinsichtlich eines eigenwirtschaftlichen Ausbaus in den nächsten 36 Monaten Kenntnis zu erlangen. Die Telekommunikations-Unternehmen wurden dazu aufgerufen verbindliche Aussagen zu treffen, ob und welche Gebiete bereits mit NGA-Breitbandanschlüssen (mind. 30 Mbit/s) versorgt sind und welche Gebiete innerhalb der kommenden drei Jahre verbindlich und ohne öffentliche Zuschüsse mit einem NGA-Netz (mindestens 30 Mbit/s) ausgebaut werden sollen.

Für die Stadt Münster wurden die weißen Flecken auf Basis der Analyse der Breitbandversorgungslage bestimmt. Unter Berücksichtigung aller vorhandenen Informationen und durchgeführten Analysen zur Breitbandversorgung liegt der Grad der Unterversorgung nach allen eigenwirtschaftlichen Ausbaumaßnahmen in der Stadt Münster gemittelt bei rund 3,43%. In den weißen NGA-Flecken liegen insgesamt 2.008 Wohnadressen, 93 Gewerbeadressen 11 Schulen und 2 Krankenhäuser.

Versorgungsgrad der Adressen in Münster
Gesamtzahl Adressen Versorgte Adressen unterversorgte Adressen Grad der Versorgung
61.606 59.492 2.114 96,57 Prozent
Anzahl der unterversorgten Adressen in Münster
Wohnadressen (umgerechnet in Haushalte) Gewerbeadressen in ausgewiesenen Gewerbegebieten Schuladressen Krankenhäuser
2.008 (2.407) 93 11 2

Durch die Förderung gemäß der NGA-Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus“ vom 22.10.2015 besteht die Möglichkeit unterversorgte Haushalte, Unternehmen und Institutionen mit zukunftsfähigen Breitbandanschlüssen auszubauen. Im Ergebnis wurden für die Stadt Münster alle notwendigen Unterlagen und Daten für die Stellung eines Bundesförderantrags vorbereitet, so dass im 6.Call des Bundesförderprogramms ein Förderantrag gestellt werden konnte. Für den Ausbau der unterversorgten Adressen entstehen Kosten in Höhe von circa 33 Millionen Euro. Aufgrund der Kofinanzierung von Bund (50%) und Land (40%) verbleibt ein von der Stadt Münster zu tragender Eigenfinanzierungsanteil von circa 3,3 Millionen Euro (10%).

Der Förderantrag wurde am 30.10.2018 gestellt und am 14.04.2020 durch das Breitbandbüro des Bundes endgültig positiv beschieden. Die Stadtwerke hat das Ausschreibungsverfahren gewonnen und wird den Glasfaserausbau in den "weißen Flecken" durchführen.


Mit freundlicher Unterstützung

 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Ihr heißer Draht zum Breitbandkoordinator der Stadt Münster

Christian Tebel
Stadt Münster

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Scheibenstraße 109
48153 Münster
Tel. 0251 / 492-1803
Fax 0251 / 492-7710
E-Mail: tebel@citeq.de