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Servicekonto.NRW

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Hannover, 20. März 2017 - Der Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister (KDN) stellt auf der CeBIT vom 20. bis 24. März 2017 in Hannover das Angebot Servicekonto.NRW vor. Das gemeinsame, von den kommunalen Spitzenverbänden unterstütze Vorhaben von KDN und dem Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW soll es künftig Bürgerinnen und Bürgern Nordrhein-Westfalens ermöglichen, sich einmal zu registrieren und in der Folge die neu geschaffene digitale Identität bei den Behörden vielfach nutzen zu können. Mit der Präsentation im Public Sector Parc der CeBIT will der KDN nordrhein-westfälische Kommunen und deren IT-Dienstleister von den Vorteilen des Verfahrens überzeugen. Auch Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, das Servicekonto.NRW kennen zu lernen. Die rechtliche Grundlage bildet das Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltung in Nordrhein-Westfalen (E-Government-Gesetz NRW), das das Land und die Kommunen dazu verpflichtet, ab Januar 2018 ihren Bürgerinnen und Bürgern eine solche Möglichkeit der Online-Identifizierung anzubieten. (Halle 7, Stand B28)

Konzeption und Entwicklung haben die fünf KDN-Mitglieder Stadt Münster - citeq, KDVZ Citkomm, krz Minden-Ravensberg/Lippe, Kommunales Rechenzentrum Niederrhein und regio iT gemeinsam mit der Governikus KG übernommen. Für den Betrieb sind das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein und die citeq zuständig.

Zusammenarbeit Land und Kommunen
Perspektivisch sollen auch Verwaltungsangebote des Landes mit dem Servicekonto genutzt werden können. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Kommunen wollen bei der Profilierung und der Weiterentwicklung von Servicekonto.NRW zusammen arbeiten. Hartmut Beuß als Beauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Informationstechnik, Helmut Fogt für den Städtetag Nordrhein-Westfalen, Marco Kuhn für den Landkreistag Nordrhein-Westfalen, Andreas Wohland für den Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen sowie Thomas Gemke für den KDN  wollen dazu auf dem Kommunaltag NRW am CeBIT-Donnerstag eine Absichtserklärung unterzeichnen.

DataClearing NRW und Governikus
DataClearing NRW stellt die Kommunikationsinfrastruktur bereit. Die citeq und das KRZN betreiben den Dienst, der sich seit 2007 in zahlreichen Einsatzszenarien bewährt, unter dem Dach des KDN. Die Komponenten des Servicekonto.NRW sowie den eID-Server zur Feststellung der elektronischen Identität hat  die Governikus KG aus Bremen auf Basis der Produktfamilie Autent, die eine Anwendung des IT-Planungsrats ist, entwickelt.

Elektronische Identität des Personalausweises hebt das Vertrauensniveau
Für das Servicekonto wird ein Berechtigungszertifikat zum Auslesen der elektronischen Identität des Personalausweises genutzt: Das erspart den mitmachenden Behörden den Aufwand und die Kosten, ein eigenes Zertifikat beantragen und installieren zu müssen.  Das derzeit nur für den kommunalen Bereich gültige Zertifikat wird nach Inkrafttreten der bereits vom Landeskabinett NRW verabschiedeten Rechtsverordnung für Land und Kommunen durch ein anderes Zertifikat ersetzt, das auch für die Ministerien und Behörden des Landes gültig ist.

Interoperabilität mit anderen Portalen
Servicekonten gibt es nicht nur in NRW, sondern in allen Bundesländern. Die einzelnen Lösungen müssen miteinander arbeiten, also interoperabel sein. Auf dem Stand des IT-Planungsrates (Halle 7, Stand B42) präsentieren das Ministerium für Inneres und Kommunales NRW und der KDN auf der Themeninsel „Interoperable Servicekonten“ gemeinsam mit dem federführenden Land Bayern die in einem Interoperabilitätsprojekt erzielten Ergebnisse.


 

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