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Elektronische Register für das Personenstandswesen: Köln und Münster arbeiten zusammen

Münster/Köln, 24. Oktober 2011 – Köln und Münster arbeiten bei der Umstellung der Personenstandsregister auf komplett elektronisch geführte Verfahren zusammen. Das beschleunigt und vereinfacht die Erstellung von Auskünften und Bescheinigungen in den Standesämtern und entspricht zudem den neuen gesetzlichen Vorgaben, die für bestimmte Einträge eine bis zu 110 Jahre währende sichere Aufbewahrung vorsehen. Die Stadt Köln betreibt das zu Grunde liegende Softwaresystem AutiSta* des Verlags für Standesamtswesen auf ihren Servern. Münsters kommunaler IT-Dienstleister citeq berät und unterstützt neben der Stadt Münster auch 18 weitere Gemeinden des Münsterlands bei der Umstellung.

Die Zusammenarbeit basiert auf den Absprachen der in Nordrhein-Westfalen im Dachverband KDN zusammen geschlossenen kommunalen IT-Dienstleister. Kommunalverwaltungen und IT-Dienstleister, die das Angebot nutzen wollen, müssen daher ebenfalls Mitglied in dem Dachverband sein oder im Rahmen des Vertragsabschlusses beitreten. Die citeq bringt in die Partnerschaft ihre starke Präsenz als IT-Dienstleister bei den Kommunalverwaltungen des Münsterlands ein. Die Stadt Köln stellt ein Verfahren zur Verfügung, das die gesetzlichen Vorgaben zum Umstieg auf ein elektronisch geführtes Personenstandsregister bis 2014 erfüllt. Die Standesämter müssen in Hinblick auf die technische Ausstattung in der Regel lediglich ein Kartenlesegerät und eine Signaturkarte für die qualifizierte elektronische Signatur anschaffen.

* Technische Basis des bei der Stadt Köln betriebenen Verfahrens ist das Softwaresystem AutiSta (Automation im Standesamt) des Verlags für Standesamtswesen, das die Stadt Köln als Terminalserver Lösung über das DOI-Netz** bereit stellt. Abgesehen von einer Gebühr, deren Höhe von der Anzahl der Einwohner und der Anzahl der Sachbearbeiter abhängt, entstehen den Kommunen keine weiteren Kosten für eine neue Computer-Ausstattung oder die Wartung der Software.

** Das Deutschland-Online Infrastruktur (DOI)-Netz stellt eine deutschlandweite Kommunikationsinfrastruktur für alle Behörden der Deutschen Verwaltung bereit.

„Mit der erfolgreichen Einführung des Verfahrens in Münster ist die Nutzung auch für andere Kommunalverwaltungen in NRW interessant“, sagt Stefan Schoenfelder, Betriebsleiter der citeq. „Der zentrale Betrieb in den Rechenzentren der Stadt Köln steht für ein hohes Maß an Sicherheit und Verfügbarkeit der Anwendung. Und durch die Betreuung durch die citeq können die Kommunalverwaltungen im Münsterland zudem mit einem vertrauten lokalen Ansprechpartner zusammen arbeiten.“

Über die citeq
Die citeq ist Münsters städtischer IT-Dienstleister für Kommunen, öffentliche Verwaltungen und deren Einrichtungen. Die eigenbetriebsähnliche Einrichtung der Stadt vereint ein tiefgreifendes Verständnis der Geschäftsprozesse in Kommunen mit dem Wissen eines IT-Dienstleisters. Die 120 Mitarbeiter beraten, konzipieren und betreiben Systeme und Anwendungen, entwickeln und integrieren Software.

Die citeq betreut sämtliche IT-Verfahren sowie PC Arbeitsplätze der Stadt Münster. 80 Schulen stattet die citeq mit Computertechnik aus. Für 20 umliegende Stadt-, Kreis- und Gemeindeverwaltungen betreibt die citeq große IT-Verfahren im Rahmen einer öffentlich rechtlichen Vereinbarung. Hinzu kommen 400 weitere Kunden aus dem öffentlichen Bereich. Der Jahresumsatz der citeq liegt bei gut 20 Millionen Euro.

Ansprechpartner für die Fachpresse: Lothar Lechtenberg, 0251 492 1805.
E-Mail an Lothar Lechtenberg


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